Es gibt viele Gründe, warum man Aknenarben entfernen möchte, besonders im Gesicht. Es könnte zum Beispiel daran liegen, dass man Pickel ausgedrückt hat, Akne hatte oder andere Hautverletzungen wie Schnittwunden beim Rasieren erlitten hat. Narben bilden sich auf unterschiedliche Weise und können auch nach Operationen, durch Wunden oder Verletzungen am Körper zurückbleiben. Einige Narben sind sichtbarer als andere und verschwinden vielleicht nie komplett, während andere mit der Zeit verblassen.
Eine Narbe ist per Definition das Ergebnis davon, dass die Haut Bindegewebszellen nutzt, um eine Verletzung in den tieferen Hautschichten (Dermis) zu heilen, anstatt einfach neue Hautzellen zu bilden. Das führt dazu, dass die Narbe eine andere Struktur als die umliegende Haut aufweist. Natürlich ist es gut, dass die Haut auf diese Weise heilt, da es uns vor Komplikationen schützt, aber das Resultat ist oft ästhetisch nicht ansprechend. Hier stellen wir dir unsere besten Tipps zur Behandlung deiner Narben vor.
Denk daran, dass es eine Weile dauern kann, bis du Ergebnisse bemerkst, abhängig von der Art der Narbe und wie viele Behandlungen erforderlich sind – aber das Resultat ist die Mühe wert!
So entstehen Narben
Narben bilden sich als Folge davon, dass die Haut verletzt wurde und versucht, sich so schnell wie möglich selbst zu heilen. Zuerst bildet sich Schorf. Der Schorf wirkt als schützende Schicht, damit sich die Haut ungestört reparieren kann. Dies geschieht mithilfe von Kollagen, das ein wichtiger Baustein der Haut ist.
Deshalb werden Narben uneben oder grübchenhaft
Das entstehende Narbengewebe unterscheidet sich von der restlichen Haut. Da die Verletzung schnell repariert werden muss, wird das Kollagen nicht in der gleichen strukturierten Weise angelegt wie in der umgebenden Haut. Es gibt erhabene Narben, eingesunkene (grübchenhafte) Narben, verfärbte Narben und mehr.
Man kann es damit vergleichen, ein Loch in der Straße mit neuem Asphalt auszubessern. Zwar ist das Loch in der Straße dann kleiner, aber man sieht einen deutlichen Unterschied zwischen dem ursprünglichen Belag und der Füllung. Es ist nicht nur das Aussehen der Narbe, das sich unterscheidet, sondern auch die Qualität der Haut.
Verfärbte Narben
Verfärbte Narben entstehen dadurch, dass die Haut das Pigment Melanin überproduziert hat. Dies nennt man Hyperpigmentierung und tritt besonders auf, wenn die Narbe dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Daher solltest du deine Narben mit Kleidung oder einer Sonnencreme mit hohem Sonnenschutz schützen. Das Narbengewebe ist empfindlicher gegenüber der Sonne und besitzt keine Haarfollikel sowie Schweißdrüsen.
Je älter man wird, desto größer ist das Risiko, dass Narben sichtbarer und dauerhafter werden. Das liegt daran, dass die Heilungsfähigkeit der Haut mit dem Alter abnimmt, ebenso wie die Kollagenproduktion. Die Kollagenproduktion lässt nach dem 25. Lebensjahr nach.
Hyperpigmentierung und Hypopigmentierung
Wenn einer Narbe das Pigment fehlt, nennt man das Hypopigmentierung. Die Narbe wird dann weiß, ist oft leicht von der umgebenden Haut erhaben, und entsteht, weil das Narbengewebe überhaupt kein Pigment produziert – das Gegenteil von Hyperpigmentierung. Dies tritt am häufigsten bei Menschen mit heller Haut auf.
Personen mit dunklerem Hautton neigen oft zu einer stärkeren Narbenbildung als solche mit hellerem Hautton. Narben können sowohl verfärbt sein als auch völlig ohne Pigment.
Aknenarben – Die häufigste Art von Narben
Aknenarben entstehen, nachdem schwere Akne abgeheilt ist. Aknenarben können zur Kategorie der atrophischen Narben gehören (wie unten beschrieben), können aber auch PIH (Post-Inflammatory Hyperpigmentation) hinterlassen, was durch rote Verfärbungen im abgeheilten Bereich gekennzeichnet ist.
Diese Narben entstehen, wenn die Haut durch Entzündungen von Pickeln oder Zysten beschädigt wird, und können als Dellen, dunkle Flecken oder ungleichmäßige Hautstruktur auftreten. Um die Sichtbarkeit von Aknenarben oder Narben nach Pickeln zu reduzieren, empfehlen wir den Skinroller PRO zur Narbenbehandlung.
Wenn du PIE (Post-Inflammatory Erythema) hast, kombiniere deine Microneedling-Behandlung gerne mit einem Retinol- oder Vitamin C-Serum, um Rötung


