Verschiedene Arten von Filtern in Sonnencremes
Zugelassene Sonnencremes müssen einen Filter enthalten, der vor UVA- und UVB-Strahlung schützt. Die Sonne gibt auch ultraviolette Strahlen mit der Bezeichnung C ab, diese erreichen jedoch nicht die Erdoberfläche und sind aus sicherheitstechnischer Sicht für uns irrelevant. Die verschiedenen Filter sind entweder physikalisch oder chemisch, oft wird auch eine Mischung aus beiden verwendet, da sie unterschiedlich gut gegen UVA- bzw. UVB-Strahlung schützen. Ein Produkt, das ausreichend UV-Schutz bietet, ist mit einem Symbol versehen, auf dem UVA in einem Kreis steht.
Verstehe SPF und Schutz
Ein Sonnenschutzfaktor gibt an, wie lange du dich in der Sonne aufhalten kannst, ohne das Risiko eines Sonnenbrands einzugehen, verglichen mit der Zeit ohne jeglichen Schutz. Wenn die Haut nach einer Viertelstunde in der Sonne rot und empfindlich wird, multipliziert man diese Zeit mit der SPF-Zahl. Hier unten siehst du, wie die verschiedenen Schutzstufen von den Gesundheitsbehörden eingeteilt werden:
- Niedriger Schutz: SPF 6-10
- Mittlerer Schutz: SPF 15-25
- Hoher Schutz: SPF 30-50
- Sehr hoher Schutz: SPF 50+
SPF 15 schützt vor 93 % der UVB-Strahlen, SPF 30 vor 97 % und SPF 50 vor 98 %. Die Zahl auf dem Produkt ist jedoch nicht das Einzige, das über die Dauer der Exposition entscheidet. Die Sonnenstrahlen werden durch einen UV-Index bestimmt, der je nach Jahreszeit, Standort und Ozonschicht variiert. Ein guter Tipp, um deine sichere Expositionszeit herauszufinden, ist das Herunterladen einer entsprechenden UV-Index App.
Wähle den richtigen Sonnenschutz für deine Umgebung
In Ländern mit sehr starker Sonneneinstrahlung sollte man einen Sonnenschutz mit SPF 50 verwenden. In Nordeuropa liegt der UV-Index im Sommer oft zwischen 4-7, im Vergleich zu Ländern näher am Äquator, wo der Index oft ganzjährig bei etwa 10 liegt. Es ist wichtig, einen hohen Sonnenschutzfaktor zu verwenden, wenn man sich in solchen Umgebungen aufhält, selbst wenn es bewölkt ist. Die Sonne sollte mittags zwischen 11 und 15 Uhr gemieden werden – das gilt überall, ob zu Hause oder im Ausland. Die Wahl zwischen Mousse, Spray oder Creme ist in erster Linie eine Frage der persönlichen Präferenz, da der Schutz unabhängig von der Konsistenz derselbe ist.
Auch der Zustand der Haut beeinflusst, wie lange man in der Sonne bleiben sollte. Sowohl blasse als auch pigmentierte Haut benötigt einen Sonnenschutzfaktor. Helle und empfindliche Haut hat ein höheres Risiko für Pigmentflecken und maligne Melanome. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass bestimmte Formen von Hautkrebs, wie das Plattenepithelkarzinom, eher von der Gesamtdosis der Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum abhängen als von einzelnen Sonnenbränden. Hellere Haut verbrennt schneller, während dunklere Haut leichter Pigmentierungen entwickelt.
Bild: Sonnenschutz und SPF für den täglichen Gebrauch.
Die Auswirkung der Sonne auf die Haut
Die Sonne beeinflusst die Haut stark. Die Pigmentproduktion steigt, wenn Sonnenlicht die Haut erreicht, und unser Hautton wird dunkler, was der Weg der Haut ist, sich vor Schäden zu schützen. Der Aufenthalt in der Sonne beschleunigt zudem die Hautalterung. Anzeichen für einen Sonnenschaden sind Rötungen und ein Kribbeln, was bedeutet, dass die Haut mehr UV-Strahlung erhalten hat, als sie bewältigen kann. Das Erbgut in den Zellen kann beschädigt werden, was die Haut zwingt, sich selbst zu reparieren. Im schlimmsten Fall kann dies zu bösartigen Tumoren wie dem malignen Melanom, aktinischer Keratose, Plattenepithelkarzinom und Basalzellkarzinom führen.
Verstehe die verschiedenen UV-Strahlungen
Wenn man von UV-Strahlung spricht, gibt es drei verschiedene Varianten. UVA-Strahlen haben die längste Wellenlänge, was bedeutet, dass sie am tiefsten in die Haut eindringen und den größten Schaden anrichten. Sie tragen zum Photo-Aging bei, verursachen feine Linien und können Zellschäden hervorrufen, die zu Krankheiten führen. UVA-Strahlung durchdringt auch Wolken, weshalb Sonnenschutz das ganze Jahr über notwendig ist.
UVB-Strahlen dringen mitteltief in die Haut ein und stimulieren die Neubildung von Pigmenten sowie die Vitamin-D-Produktion. Die meisten dieser Strahlen werden von der Ozonschicht herausgefiltert, doch eine zu hohe Exposition gegenüber UVB verursacht Rötungen und Sonnenbrände. UVC-Strahlung erreicht auf natürliche Weise nicht die Erdoberfläche, da sie von der Ozonschicht blockiert wird, kann jedoch durch industrielle Prozesse auftreten.
Auftragen von Sonnenschutz
Damit der Sonnenschutz


