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Altersbedingter Haarausfall entsteht primär dadurch, dass die Haarfollikel auf natürliche Weise schrumpfen. Wenn der Haarfollikel zu klein wird, hört das Haar auf zu wachsen. Dieser Prozess verläuft bei jedem Menschen anders; bei manchen beginnt es schon in der Jugend, bei anderen erst im mittleren Alter. Weitere Faktoren, die Haarausfall auslösen können, sind traumatische Ereignisse, Entbindungen, DHT (Dihydrotestosteron) oder spezifische Haarerkrankungen.
Diffuser Haarausfall bedeutet, dass du deine Haare gleichmäßig über den gesamten Kopf verteilt verlierst, anstatt nur an bestimmten, kahlen Stellen. Die Haarfollikel gehen in eine Ruhephase über, in der sie aufhören, neue Haare zu produzieren. Wenn das zugrundeliegende Problem gelöst wird, nehmen die Haarfollikel für gewöhnlich ihre Produktion wieder auf.
Hintergründige Faktoren können Mangelernährungen, Infektionen oder Schilddrüsenprobleme umfassen, da deren Funktion eng mit der Haarproduktion verbunden ist. Blut- und Schilddrüsenwerte untersuchen zu lassen, kann oft notwendig sein, um die genaue Ursache zu identifizieren.
Es ist eher ungewöhnlich, dass psychische Erkrankungen Haarausfall direkt auslösen. In extremen Fällen, wie bei schwerem Stress oder tiefer Depression, kann die Haarproduktion jedoch negativ beeinflusst werden. Eine stressige Arbeitswoche reicht dafür aber in der Regel nicht aus.
Während der Stillzeit kannst du oft einen stärkeren Haarausfall als sonst sowie eine Veränderung in der Haarstruktur feststellen. Hormonelle Schwankungen und der Nährstoffbedarf deines Babys sind in dieser Phase die Hauptursachen.
Männlicher Haarausfall ist oftmals erblich bedingt. Dies zeigt sich für gewöhnlich an einem zurückweichenden Haaransatz und Geheimratsecken. Auch wenn dies ein völlig natürlicher Prozess ist, kann es sehr belastend wirken. Denk jedoch immer daran: Du bist damit absolut nicht allein.
Der Lebenszyklus eines Haares besteht aus drei Phasen: Anagen (Wachstumsphase), Telogen (Ruhephase) und Katagen (Übergangsphase).
Die Haare, die du beim Kämmen oder Duschen verlierst, befinden sich meistens ohnehin schon in der Ruhephase. Haare, die fest in der Wachstumsphase sitzen, lassen sich nur sehr schwer und oft mit Schmerzen herausziehen. Du brauchst dir also absolut keine Sorgen zu machen, dass normale Reinigung oder Bürsten Haarausfall verursachen.
Es gibt verschiedene Produkte, die dabei helfen können, die Haarqualität bei jedem Haartyp zu stärken und zu fördern. Indem du deine Kopfhaut intensiv pflegst und mit den richtigen Nährstoffen versorgst, bietest du deinem Haar die absolut besten Voraussetzungen.